Lange nichts gehört!

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Hey, wie gehts? Lange nichts gesehen auf deiner Webseite! Warste in Urlaub? Keine kreativen Ideen mehr? Keine Zeit mehr?

Ich würde mal sagen von allem ein bisschen… Ich hoffe bald kommt ein neuer Teil der Pete-Saga! Mal schauen wie es so läuft!

Das schöne an einer gespaltenen Persönlichkeit ist ja die hohe Reflektionsfähigkeit.

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Das Leben wie ich meinte

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Das Leben, wie ich meinte,

geschah als ich weinte.

Ich trauerte um die vielen

Grenzdebilen.

Und weshalb ich noch mehr weine,

sind all die schlechten Reime.

Auf biegen und brechen

wird hier versucht sich zu rächen.

An der alten Deutschlehrerin oder am Versmaß,

aber hier fehlt irgendwie der Spaß.

Deshalb jetzt an dieser Stelle

eine Laolawelle!

Die Zukunft

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You can`t bring the future back. Ich habe die Zukunft geschrieben. Alles wird genau so passieren. Sie besteht aus 3-D Brillen und grellen Neonfarben. Grün. Rot. Gelb. Blau. Soweit zu den wesentlichen Details.

Unwichtiges: Roboter werden keine künstliche Intelligenz besitzten und die Weltherrschaft nicht übernehmen. Das Internet wird nicht alle vollkommen verdummen, die Bildzeitung nicht mehr lügen. Der Kapitalismus wird nicht untergehen, die Titanic nicht sinken. Das Weltklima wird nicht kollabieren, die World Trade Center nicht einstürzen. Kriege überall auf der Welt werden aufhören, jeder wird Wiedergeboren als Schmetterling.  Fatalismus ist sonst nicht so mein Ding, aber diesmal wird alles exakt so. Kein Entkommen.

Keiner kann jetzt sagen, er hätte von nichts gewusst.

War da was?

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Der Hahn krähte um 13.50 Uhr. Ein bißchen spät für einen Hahn oder etwa nicht? Wen will er wecken? Ich dachte bei mir, vielleicht handelte es sich um einen überlauten Handyklingelton. Aber er wiederholte sein Krähen zügig und unzweifelhaft und laut.

Was war mit diesem Gockelviech los? War er aus einer anderen Zeitzone eingeflogen und hatte Jetlag? Hatte er etwa bei der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit einen Funktionschaden erlitten? Klimawandel? Drogen? Hormone?

Angenommen dieser Hahn würde eine Kettenreaktion auslösen. Er weckte den Arbeiter, der gerade von der Nachtschicht käme und dachte, er müsse jetzt aufstehen. Sein Nachbar gegenüber dächte wiederrum, er müsste nun zur Arbeit, schließlich ist doch der Nachtarbeiter schon wieder wach. Das erinnerte die Frau Meier im Dritten daran, ihre Kinder zum Kindergarten zu bringen. Und so weiter. Wie ein Schneeballsystem.  Und auf einmal gingen Yuppies um 23.00 Uhr zur Arbeit, die Primetime begänne um 10.35 Uhr und die Straßenbahnen führen endlich alle nachts. Also zur neu gewohnten Arbeitszeit.

Dann bin ich froh, dass es den Konjunktiv gibt und der Hahn wahrscheinlich nur einen schlechten Tag hatte.

Die Einen und die Anderen

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Früher hab ich geglaubt, dass wenn jemand einen großartigen Film gedreht hat, sein nächster Film noch großartiger oder aber mindestens genauso großartig wird. Bei Musikern ist es oft nicht anders. Irgendwie muss ich mich langsam von dieser Illusion verabschieden.

Es hängt wohl von vielen verschiedenen Faktoren ab, wann etwas wirklich Bedeutsames entsteht. Ein Beispiel wäre jetzt die Queens of the Stone Age CD „Songs for the Deaf“. Gets me everytime. Wirklich genial. Meiner Meinung nach ein Meilenstein. Dann geht der bunt gemischten Band leider der anarchistische Bassist im Drogensumpf verloren. Nicht, dass die nachfolgenden Alben nicht auch gut oder sogar sehr gut waren. Aber eben nicht so genial wie zuvor. Ich könnte noch viele weitere Beispiele aufzählen.

Schade, dass man nicht einfach immer aus dem Nichts dazu im Stande ist, Genialitäten zu verbreiten.

Kristallkugel 2.0

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Stellt Euch mal vor, dass nach all den Trends (Nordic Stalking, Pulsuhr, GPS Rückwärtslaufen) beim Joggen bald ein neuer kommt: Irgendein Forscher findet heraus, dass es total supi ist für die Lunge, wenn man beim Joggen singt. Durch die unrhytmische Atmung zusätzlich zum Laufen erzielt man ein viel höheren Sauerstoffumsatz was die Leistung enorm steigert. Es ist auch egal was man singt.

Auf meiner Strecke sind regelmässig sehr viele joggende Leute unterwegs. Die Muttis trällerten Wolfgang Petry, die Papis Genesis, die jungen Mädchen Tokio Hotel und die jungen Jungen vielleicht Bushido. Und wenn sich dann zwei begegnen, die das gleiche singen, lächelten sie sich an und wären fröhlich. So würde dann aus diesen modernen Joggern eine verschworene Gemeinschaft. Und ich? Ich trage Ohrenstöpsel, weil ich sonst immer aus dem Takt käme.