Auf Reise im einen fernen Land

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Ich war auf Entdeckungsreise. An der Grenze Chinas zu den Hochebenen von Loas hat sich eins der letzten Naturvölker der Welt gehalten: Die Maibora. Sie leben auf abgeschnitten von der Außenwelt auf über 1500 meter auf dünnen Hochinseln, die miteiander durch Holz- und Seilbrücken verbunden sind. Die tropische Landschaft sieht durch die hohen Säulen sehr zerklüftet aus und der Nebel trägt sein übriges dazu bei, eine mystische Stimmung zu schaffen. Die Männer der Maibora treten nur zu zweit auf. Jeweils ein große Maiboramann, die alle um die 1,90 meter groß sind, ist immer mit einem weitaus kleinerem zu sehen, der ca. nur 1,50 meter misst. In Jungen jahren werden kleinere und größere Jungen an den Handgelenken mit einer Art Armband zusammengeführt. Von nun an wachsen der Große und der Kleine zusammen auf. Die Verbindung wird nicht einmal im laufe der Jahre gelöst. Der Größenunterschied und die Verbindung der beiden soll eine Art Ying-Yang bedeuten, einen Ausgleich durch die Kräfe des Universums. Ein kleiner Mann zusammen mit einem großen Mann. So seltsam uns dieser Glaube erscheinen mag, so streng befolgen die Maibora die Gesetze ihrer Religion.

Mit 16 Jahren wird die Verbindung dann in einem feierlichen Ritual getrennt. Doch auch nach dieser Trennung ist es gesellschaftlich verpönt sich weiter als 20 Meter von dem anderen zu entfernen. Dies führt dazu, dass die Häuser der Männer direkt aneinander gebaut sind. Auf den einzelnen Hochplateaus finden sich circa 8-10 dieser Kreisrunden Doppelhütten.

Die Stellung der kleinen Männer ist weitaus größer als die der Großen, da sie als Verkörperung des Yang gesehen werden. Oft sind die sehr gut ausgebildet in Schrift und Wort. Die großen Männer werden oft benachteiligt, trotz der Verbindung zu den kleinen, man mag es kaum glauben, haben sie kaum Schulbildung oder ähnliches erfahren. Dies führt oft zu Streitigkeiten zwischen den beiden Partner, aber sie müssen sich immer einigen, wenn sie nicht aus der Gesellschaft der Maibora ausgeschlossen werden wollen. Denn die schlimmste religöse Sünde ist eine Trennung der Verbinung.

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