Der Elefant Pete
Lustig, aber nicht zu viel

Feb
19

Rechts in der Leiste (Orange auf dunklem  Grund) finden Sie die lustigen Geschichten des Elefanten Pete. Im Moment umfasst die Saga sechs Folgen, wobei davon auszugehen ist, dass es eine Fantastilupologie wird! Wenn Sie ein wenig weiter runter scrollen, sehen Sie (hoffentlich) allerhand aufmunternder aktueller Anekdoten.

pete-einspete-vier

Sep
01

Der Hahn krähte um 13.50 Uhr. Ein bißchen spät für einen Hahn oder etwa nicht? Wen will er wecken? Ich dachte bei mir, vielleicht handelte es sich um einen überlauten Handyklingelton. Aber er wiederholte sein Krähen zügig und unzweifelhaft und laut.

Was war mit diesem Gockelviech los? War er aus einer anderen Zeitzone eingeflogen und hatte Jetlag? Hatte er etwa bei der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit einen Funktionschaden erlitten? Klimawandel? Drogen? Hormone?

Angenommen dieser Hahn würde eine Kettenreaktion auslösen. Er weckte den Arbeiter, der gerade von der Nachtschicht käme und dachte, er müsse jetzt aufstehen. Sein Nachbar gegenüber dächte wiederrum, er müsste nun zur Arbeit, schließlich ist doch der Nachtarbeiter schon wieder wach. Das erinnerte die Frau Meier im Dritten daran, ihre Kinder zum Kindergarten zu bringen. Und so weiter. Wie ein Schneeballsystem.  Und auf einmal gingen Yuppies um 23.00 Uhr zur Arbeit, die Primetime begänne um 10.35 Uhr und die Straßenbahnen führen endlich alle nachts. Also zur neu gewohnten Arbeitszeit.

Dann bin ich froh, dass es den Konjunktiv gibt und der Hahn wahrscheinlich nur einen schlechten Tag hatte.

Aug
26

Von der Frankfurter CDU-Homepage:
„Mit dem Programm der „Frankfurter Leitsätze“ sollte nach 12 Jahren nationalsozialistischer Unterdrückung und sechs Jahren Krieg für ein „neues Deutschland“ gearbeitet werden, aufgebaut auf den Prinzipien der Demokratie, der Rechtstaatlichkeit, des Pazifismus, des Christentums und des Humanismus und – heute schwer zu verstehen – auf der ökonomischen Ordnung eines „planvollen wirtschaftlichen Sozialismus“.

Deshalb werde ich wohl nie Politiker. Es ist nämlich überhaupt nicht schwer zu verstehen, warum es einen „planvollen wirtschaftlichen Sozialismus“ geben sollte! Man muss sich nur mal mit der eigenen Geschichte und der Geschichte des Nationalsozialismus befassen, liebe CDU Frankfurt!

Aus politischer Agitation heraus wird hier die eigene Geschichte auf Linie gezwungen und verleugnet. Kein Wunder, dass man in Zeiten, in denen der Neoliberalismus diese Partei fast zerfressen hat, das böse Wort „Sozialismus“ geißeln muss. Danke liebe CDU für dieses Beispiel geistiger Inkompetenz… Mir war klar, dass Eure eigene Geschichte für Euch „schwer zu verstehen“ ist…

P.s.: Ich bin jetzt auch kein Verfechter des Sozialismus oder so, aber wenn man schon anfängt über die eigene Geschichte etwas zu schreiben, sollte man auch die ganze Wahrheit schreiben.

Aug
17

Früher hab ich geglaubt, dass wenn jemand einen großartigen Film gedreht hat, sein nächster Film noch großartiger oder aber mindestens genauso großartig wird. Bei Musikern ist es oft nicht anders. Irgendwie muss ich mich langsam von dieser Illusion verabschieden.

Es hängt wohl von vielen verschiedenen Faktoren ab, wann etwas wirklich Bedeutsames entsteht. Ein Beispiel wäre jetzt die Queens of the Stone Age CD „Songs for the Deaf“. Gets me everytime. Wirklich genial. Meiner Meinung nach ein Meilenstein. Dann geht der bunt gemischten Band leider der anarchistische Bassist im Drogensumpf verloren. Nicht, dass die nachfolgenden Alben nicht auch gut oder sogar sehr gut waren. Aber eben nicht so genial wie zuvor. Ich könnte noch viele weitere Beispiele aufzählen.

Schade, dass man nicht einfach immer aus dem Nichts dazu im Stande ist, Genialitäten zu verbreiten.

Jul
22

Stell Dir mal vor es ist Web 2.0 und keiner geht hin. Also jetzt rein userzahlenmäßig machen all die StudiVZs und Facebooks da draußen bestimmt tolle Zuwächse. Aber jetzt kommt das aber. Aber: Irgendwie versteh ich die Ideologie von Web 2.0 noch nicht so ganz? Wo ist der Unterschied zu Web 1.0? Dass das Web 2.0 über das Web 1.0 redet? Oder Web 2.0 über Web 2.o? Eine wichtige Aufgabe wäre es, vernünftige Brücken an den richtigen Stellen zu den „traditionellen“ Medien zu schlagen.

Auf jeden Fall hat doch der Fall Vodafone gezeigt, dass wir noch nicht ganz angekommen sind. Wo immer wir auch hinwollten…

Jul
07

Stellt Euch mal vor, dass nach all den Trends (Nordic Stalking, Pulsuhr, GPS Rückwärtslaufen) beim Joggen bald ein neuer kommt: Irgendein Forscher findet heraus, dass es total supi ist für die Lunge, wenn man beim Joggen singt. Durch die unrhytmische Atmung zusätzlich zum Laufen erzielt man ein viel höheren Sauerstoffumsatz was die Leistung enorm steigert. Es ist auch egal was man singt.

Auf meiner Strecke sind regelmässig sehr viele joggende Leute unterwegs. Die Muttis trällerten Wolfgang Petry, die Papis Genesis, die jungen Mädchen Tokio Hotel und die jungen Jungen vielleicht Bushido. Und wenn sich dann zwei begegnen, die das gleiche singen, lächelten sie sich an und wären fröhlich. So würde dann aus diesen modernen Joggern eine verschworene Gemeinschaft. Und ich? Ich trage Ohrenstöpsel, weil ich sonst immer aus dem Takt käme.

Jun
18

Wenn ein Blog/Internetseite nicht läuft macht man einen „Relaunch“. Dann verändert man ALLES: Redaktionelle Basis; politische, moralische, wissenschaftliche Ausrichtung; Mitarbeiter; Arbeitsweise; Themenwahl. Am Besten so, dass die Seite nachher nicht wiederzuerkennen ist.

Ich veränder von dem Aufgezählten nichts, sondern beschränke die Veränderungen auf das Wesentliche: Das Äußere. Das muss reichen fürs erste.

Jun
13

Warum Meinungsforschung nicht funktioniert: Erstens nimmt Meinungsforschung die Menschen nicht ernst. Die Leute, die an einen Umfrage teilnehmen, wissen, dass sie an einer Umfrage teilnehmen. Und nicht an der real existierenden Bundestagswahl. Sie werden sich daher vielleicht auch anders äußern als bei der Bundestagswahl.

Wobei wir bei Punkt zwei wären: Umfragen kennen keinen Humor. „Ist Cristiano Ronaldo 93 Millionen wert?“ Frage bei Spiegelonline. 7,38% antworten: „Absolut – Wenn nicht sogar das doppelte“. Ich nehme mal ganz stark an die 7,38% der User haben einen Sinn für Humor.

Im Gegensatz zu 84,2% der Bundestagswähler. Woher ich das weiß? Wenns ernst wird scherzt man nicht.

(Ich sehe diesen Text durch die 18 Prozent für Horst Schlämmer als bestätigt an. 31.08.09)

Mai
29

Guess who`s back? Für Trash zu literarisch, für Literatur zu trashig! Pete VII is da. Oben Rechts klicken.

Mai
06

So. Jetzt mal. Anschnallen. Einmal im Leben hat bestimmt jeder mal eine geniale Idee. Und mit „jeder“ meine ich „jeden verdammten deutschen Bundesbürger“. Oder jeden Dänen. Oder jeden Schweizer. Also jeden Weltbürger sozusagen. Ob männlich oder weiblich. Auf jeden Fall ist diese geniale Idee echt was wert und überaus sinnvoll! Aber keiner macht was draus. Alle denken: „So ein Schrott, wer könnte schon ein selbstregulierendes Fensterreinigungssystem gebrauchen?“

Ich glaube wir hätten die nächste Zivilisationsstufe schon erreicht, wenn viele davon umgesetzt worden wären würden. Und wenn auch mal so etwas wie ein im dunkel leuchtendes Handtuch dabei ist? Egal! Immer noch 99% sinnvolles. Aber leider vergisst man die wirklich genialen Sachen auch zu schnell… Das ist ähnlich wie bei den DeutschlandSuchtDenSuperstar-Gewinnern. Obwohl, da ist es gut wenn man sie vergisst. Und es ist auch nichts Geniales dabei. Ich gebe zu: Der Vergleich hinkt. Und zwar gewaltig. Aber zurücknehmen geht nicht. Wiederholen ist gestohlen. Ich wiederhole mich ja auch ungern, also fort im Fließtext.

Hier mein Vorschlag: Ein Alarmsystem, das anschlägt, wenn jemand eine besonders geniale Idee hat. Dafür müsst nur jeder einen Helm tragen der jegliche Signale der Gehirnströme sofort per W-UMTS-LAN weiterleitet an einen Supercomputer, der dann entscheidet, ob und was denn nun Geniales dran ist an den Gedanken. Das wäre doch mal Genial! Zumindest für Schäuble.

Mär
27

Ich ging also mal wieder mit Pete an der Leine spazieren. Man wird seinen kleinen Elefanten doch wohl mal Gassi führen dürfen? Das mit dem Apportieren klappt noch nicht ganz so wie ich mir das vorstelle, aber nun ja. Dafür ist er um so besser beim Frisbi fangen! Trotzdem gucken die Leute in letzter Zeit so komisch, wenn ich mit dem Elefanten spazieren gehe. Muss wohl am Wetter liegen…

Oder an der Tatsache, dass sie nur an den Anblick von angeleinten Hunden gewöhnt sind. Als nächstes Haustier kauf ich mir einen Tyrannosaurus und nenne ihn „Rex“. Da werden die Leute aber gucken! Der apportiert mir dann auch: Und zwar keine Stöckchen, sondern Hunde.